Traurig allein: Liebesgedicht

Ein Atemzug der mich befreit

ein tiefer, lauter Schrei.

Die Tränen voller Trauer:

aus – es ist vorbei.

Wie konntest du, wie konnte ich

naive, dumme Liebe!

Die je Sekunde unsrer Zeit

uns ein Stück mehr besiegte.

„Für immer“ ja, wo ist es hin?

Die Worte, die wir sprachen,

vergangen still in Schall und Rauch,

mein Herz hätt’s nicht erwartet.

So zieh‘ ich meine Kreise nun allein

ganz ohne Dich.

Kein Mensch will hier noch sein

doch flüster leise: „Hoffentlich…“

Das Leben scheint mir fremd

und so bitter voller Schmerz.

Denn nun schrei ich hier allein,

keiner da, der es bemerkt.

Autor: Tobias Schiller (darf gerne geteilt und für private Zwecke kopiert werden. Für kommerzielle Nutzung muss Name und Quellenangabe “Permalink(URL)” gesetzt werden)

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