Starr

Ein eisiger Blick,

eingefrorenes Gesicht.

Gedanken stillgelegt,

kein Ton und keine Bewegung.

Sich selbst hereingelegt,

zu gern überschätzt,

denn allein die Welt geändert,

leider kaum.

Gerufen, gebrüllt und geschrien,

gewunken, gezeigt und gedeutet,

geschrieben, musiziert, gehofft,

ignoriert, belächelt, geleugnet.

Sprich kein Wort mehr weiter in mein Ohr,

lass mich kein Lachen mehr erblicken,

es ist so schön geworden Starr zu sein,

tief in den eignen innren Schatz zu blicken.

Das Schloss klackt die Tür ist zu,

lass keinen mehr sich dran ergötzen,

den Schlüssel finden wird derjenige nur,

wenn er es schafft zu leiden und so zu verstehn‘.

Im Alleingang schaffst du nur ein eigenes Glück,

das ist auch schön doch wäre man auch gern entzückt,

wenn jenes Glück sich teilt und positive Folgen zieht,

trotz dass es nicht so einfach ist und leicht gespielt.

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