Schwach: Gedicht

Wie Dich die Seele rügt des Lebens Taten,

so leicht und folgenlos bedacht,

machen wir aus Kugeln Krater,

erst wenn’s zu spät ist wird man wach.

Ein unbewusster Druck er lastet,

im Bewusstsein eines Jeden,

wer’s nicht sieht es leicht verkraftet,

wer’s erkennt soll untergehen.

Der Narr es ist der herrscht,

obgleich man Wissen unterstellt,

von Ignoranz und Feigheit er stets zehrt,

es ist die Mehrheit die sich unterstellt.

Machte jede seiner Stimme Raum,

gar niemand mehr entmündet wär,

doch lieber solln die anderen reden,

die Schuld zu schieben gar nicht schwer.

Ein Kreislauf der aus Lebenskraft,

kaum zu entkommen ist uns zäunt,

wir stehen aufrecht, dennoch schwach,

und nur geringster Teil noch träumt.

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