Nicht besser

Man sucht und meint es ginge mehr,

die Taschen sind nicht voll genug,

das Herz – man fühlt sich viel zu leer,

so springt man auf auf diesen Zug.

Es könnte – wenn es würde – alles besser sein,

und so meinen wir ganz stolz brechen wir aus,

doch sperren uns doch vielmehr ein,

denn dieser Kreislauf hört nicht auf.

So wird aus jener Sehnsucht Gier,

wenn Gier schon längst bestand wird sie zu Wahnsinn,

sind nur noch von doch nicht mehr hier,

und kein Glück der Welt uns wieder auf die Bahn bringt.

Soll das Leben jenes nimmersatte Streben sein,

oder vielmehr die Erfüllung suchen in sich selbst?

Ist jener der den Atemzug noch wert schätzt,

nicht reicher als die ganze Welt?

Lass Spiegel wachsen hoch am Firmament,

denn gleichwohl Himmelblau wird heut kaum noch gesehn‘,

doch wenn sich jener Blick verlieren sollt‘ in dreiste Hoffnung,

lass sie die Reflektion der Tat verfolgen ganz egal wohin sie gehn.

 

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