Lied des Lebens – Gedicht

Kein Rauschen und kein Dröhnen,

kein Kichern und kein Stöhnen,

kein Krachen und kein Schürfen,

kein Kratzen und kein Zürnen.

Stille, ganz egal wohin man blickt,

das Leben seh‘ ich – es sieht mich,

so kommt Gedanke und auch Wunsch,

neutralisiert sich in Vernunft.

Gebremst die lange Achterbahn,

Gefühle waren stark verzahnt,

gedämpft durch Weisheit in der Seele,

die doch den rechten Pfad erwählte.

Überrascht doch gleichwohl würdig,

empfangen was der Schmerz gesät,

überlebt was Risse zog,

in ein längst karg erdachtes Beet.

Nach jeder Nacht erscheint die Sonne wieder,

Leben geht und entsteht neu,

so werden schlaffe-schwache Glieder,

abermals zum Schicksal aufgebäumt.

Drum denke nie das etwas endet,

weil es stets nur neu beginnt,

mit andren Farben, andren Tönen,

das Lied des Lebens ewig singt.

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