Liebesgedicht: Gelb

Der junge Morgen

taucht die Welt

in zartes Gold

nach finst’rer Nacht in Kühle

die letzten Wolken schwinden

dünnen Schleiern gleich

Die Welt erstrahlt

pastellene Wogen

alles geht im Dämmerlicht

all die Träume,

all der Schlaf,

erscheinen nun wie weggewischt

Bald schon strahlt hell der neue Tag

und sendet aus den flücht’gen Ruf

sie alle lauschen ungeseh’n

und folgen

strecken ihre Glieder

ob der Wärme, die nur er vermag.

So regt sich alles,

rings umher

und ungeachtet, wie verborgen

dreht sie ihr Antlitz mit dem Licht

Schönheit die ihr innewohnt

Sonnenstrahlen gleich umsponnen

Immer blickt sie sehnsuchtsvoll

zu der, die sie verehrt hinauf

sucht ihr zu gleichen

immerzu

alle Kleider in klarem, satten Gelb sich aus.

Autorin: Franziska Steiner (darf gerne geteilt und für private Zwecke kopiert werden. Für kommerzielle Nutzung muss Name und Quellenangabe “Permalink(URL)” gesetzt werden)

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