Liebesgedicht: Bist du fort?

Nimm so lang bis nichts mehr ist,

bediene Dich an mir.

Bis Schmerz und Leid es mich zerfrisst,

tut nicht mehr weh… tut nicht mehr weh.

Warum du lachst anstatt mit mir zu weinen,

konnte ich anfangs nicht begreifen.

Heute weiß ich du bist verzweifelt,

so wie ich… so wie ich.

Immer gegeben ohne zu nehmen,

erwartet etwas kommt entgegen,

soll doch gewaltsam ich es entreißen,

was steht mir zu… was steht mir zu.

Hinfort ohne zurückzublicken,

dennoch mehr bedacht als wärs geschehen,

bei jedem andren Mensch auf dieser Erde,

übersehen… übersehen.

Verschmortes Plastik anstatt Haut,

man nennt es mittlerweile Kunst

dass jene Liebe mich verließ

welcher Grund… welcher Grund.

Müde und geschunden,

verbraucht und aufgeladen,

die Batterie verpackt in Fleisch

zum Gejagten… zum Gejagten.

Besinnung wo bin ich?

Auf der Erde? Nein.

Den Sinnen entrinn ich,

will bleiben… will bleiben.

Greif nach unsichtbaren Händen,

mach unmögliche Gedanken

für den Rest niemals verständlich

mitgehangen… mitgefangen.

Autor: Tobias Schiller (darf gerne geteilt und für private Zwecke kopiert werden. Für kommerzielle Nutzung muss Quellenangabe “Permalink(URL)” gesetzt werden)

Dieser Beitrag befindet sich in Traurige Liebesgedichte. Zum Speichern: permalink.

Kommentar verfassen

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen