Gedicht: Sprossen zum Glück

Läuft die Welt so schnell wie im Hamsterrad?

Oder welch Tempo das Unser soll sein?

Mehr und schneller – besser in Fahrt,

das Ergebnis bleibt dennoch gleich.

Wie viele Gedanken in Unfug enden,

wie viele Momente an Unfug verschwendet,

statt ein Mal in Ruhe und Weisheit gedacht,

statt ein Mal durch Beides kein Fehler gemacht.

Der Zwang er ist exponentiell doch wir,

leisten nicht exponentiell etwas mehr,

vielleicht liegt es daran dass wir Mensch sind,

der niemals zufrieden, immer mehr sein will.

Mit Schwachsinn belastet, dass Freizeit langweilt,

Gedanken wolln wachsen, doch könn‘ nicht gedeihn‘,

im Geiste kein Geist mehr nur noch kalte Luft,

das Hirn birgt in sich selbst seine Gruft.

So birgt in sich selbst der Mensch sein Scheitern,

ist alles schon schön will er höher und weiter,

eifern doch leider auf Kosten der Leiter,

noch trägt sie einer, aber bald schon mehr keiner.

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