Gedicht: Riss

Ein Riss der tiefer dringt als je,

in dieser Jahreszeit des Schnees,

ist das was einst so sicher schien,

zerschellt an einem bittren Ziel.

Was Leben macht bleibt unbeherrscht,

egal welch Macht im Herzen wohnt,

paralysiert wenn man es merkt,

ob was zu hoffen dennoch lohnt?

Was tun wenn Welten voll Gefühl,

ergriffen werden von dem Eis,

wird es so kalt bis sich nichts rührt,

und dennoch brennt es voller Fleiß.

Wo Schatten ist da ist auch Licht,

doch scheint es grade dunkel drein,

wär‘ nicht verloren,

denn ich könnt‘ gefunden sein…

 

Dieser Beitrag befindet sich in Traurige Liebesgedichte. Zum Speichern: permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.