Gedicht: Kind der Liebe

Nebel umarmt dich – kalt und schön,

doch eigentlich möchtest Du sehen.

Verliebtsein wärmt – doch brennt zugleich,

wenn Wege sich dennoch entfernen.

Es ist Gesetz, dass man verletzt,

wenn man das Ego vor sich stellt.

Die Vorstellung nicht fern erscheint,

wie hell sie ist – die tote Welt.

Aus Angst tun Menschen große Fehler,

Angst wovor? Größter Verräter.

Als ob Geschenke unentbehrlich wären,

vergessen – das größte Geschenk zu ehren.

Wofür lohnt es sich zu kämpfen,

wenn nicht für Liebe und Gefühl?

Nur das macht Leben lebenswert,

alles andere ist kühl.

Doch Menschen werden taub und blind,

für das was in ihnen ums Schicksal ringt.

Verschwiegen wird die Liebe gern,

geflüstert leise ins Vergessen seines Herzens,

unfähig noch ein Mal zu brechen.

So vernetzt und so zusammen sind wir alle,

doch waren nie zuvor so sehr allein.

Gefallen ist das Kind der Liebe wohl zu oft,

auf des Lebens harten Pflasterstein.

Trauer sinkt hinab zum Grund der Seele,

und trübt was stets vollkommen ist.

Steh‘ wieder auf – du Kind der Liebe!

Denn ohne Dich ist jeder Wert nur süßes Gift.

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