Gedicht: Gift der Liebe

Es war ein Wunsch, vielleicht ein Traum,

der Hoffnung tief im Herzen staut.

Und so geschah, was ich nicht sah,

der Damm brach auf.

Gefühle mischten sich und wurden toxisch,

der Fluss riss alles fort wie trotzig,

war’s zu glauben, dass es wahre Liebe sei,

wenn sie nur traurige Geschichten schreibt.

Das Gift pulsiert durch jede Ader,

stumme unsichtbare Schreie hadern,

mit dem was man gern Glaube nennt,

nicht käuflich – ihn gibt’s nur geschenkt.

Die Risse tief, die Furcht ist groß,

den andren Menschen fortgestoßen,

weil Leiden keine Grenzen kennt,

das eigne Herz sich selbst verbrennt.

Find‘ Mut doch keinen Anker,

denn jener Strom fließt viel zu stark,

in eine Richtung – diese Kammer,

ist der Liebe stummer Sarg.

Dieser Beitrag befindet sich in Traurige Liebesgedichte. Zum Speichern: permalink.

Kommentar verfassen

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen