Gedicht: Farben

Sehe euch ganz neu – ganz anders,

lichtdurchflutet, aufgeblüht,

schimmernd, glitzernd tief im Glanze,

einfach so und nicht bemüht.

Es ist als wäre einstge Last,

gewaschen aus betrübtem Blick,

war immer da ob Tag ob Nacht,

trotz oft so weit entfernter Sicht.

Wie immer lehrst du Liebe wieder,

wie sein kann was du berührst,

ein Herzschlag nur dann sinkst du nieder,

weil du der Reinheit nur gebührst.

Ein Moment so schön und anders,

losgelöst und frei geschwungen,

wild getanzt und ausgelassen,

eignes Lebensglück besungen.

Nicht im Kollektiv zu finden,

leider nicht oder zum Glück?

Was zu finden heißt auch warten,

selig sind, die auch verrückt.

Träum‘ solang du träumen kannst,

noch besser leb sie bis der letzte Atemzug entweicht,

jeder der schon wirklich Glück empfunden hat,

weiß, dass das allein schon reicht.

 

Autor: Tobias Schiller

 

 

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