Frust im Bett – Sexprobleme in der Beziehung vermeiden

Zu Beginn ist alles aufregend: Die erste Berührung, der erste Kuss und der erste Sex. Was macht man aber, wenn mit der Zeit Frust im Bett aufkommt, weil die Offenheit für Neues fehlt? Eigentlich ist das Sexproblem oft leichter gelöst, als gedacht, wenn da nicht die typischen Symptome wären.

Heute hoffentlich keine Lust im Bett

Wer bereits hofft, dass der Partner heute keine Lust auf Sex hat, der sollte dringend etwas ändern. Leider kommt es nicht selten vor, dass Beziehungen von einem schlechten Sexleben geprägt sind. Der Frust im Bett hat gerne als Konsequenz, dass Mann oder Frau sich innerlich zurückzieht und verschließt. Andere wiederum suchen bei Telefonsex günstig einen belebenden Ausgleich für ihr sonst mangelhaftes sexuelles Erlebnis. Der letzte Weg frust im bett Tippsführt entweder zu einem Seitensprung, Trennung oder zur dauerhaft/weitestgehend platonischen Beziehung.

Muss das sein? Schließlich sind es in etwa 1/4 der Männer und sogar etwa 1/3 der Frauen, welche sexuell von ihrem Partner nicht befriedigt sind. Wie immer, gibt es dafür mehrere Ursachen sowohl bei Mann, als auch bei Frau. Hinterfragen sollte es grundsätzlich jede gute Beziehung, die auf Dauer Bestand haben will:

Was ist unser Sexproblem?

  1. Es herrscht keine Offenheit zwischen euch und ihr scheut euch dementsprechend, einander eure Vorlieben zu offenbaren
  2. Ihr seid mit euch selbst und eurem Körper nicht zufrieden und verschließt euch deswegen vor dem Partner
  3. Über Sex zu reden ist für euch aus diesem oder jenem Grund tabu, weshalb es auch nicht zur Besserung kommen kann
  4. Euer Partner ist nicht oder nicht mehr attraktiv für euch, aber es wird einfach so hingenommen anstatt angesprochen
  5. Ihr seid aufgrund traumatischer Erlebnisse nicht oder nur beschränkt bereit sexuell aktiv zu sein

In jedem Fall ist ein Gespräch miteinander die Basis für die Besserung des Sexlebens. Wer den Frust im Bett zum Normalzustand werden lässt, macht nicht nur sich selbst, sondern auch den Partner unglücklich. Schließlich wirken sich Sexprobleme auf beide Seiten aus, weil der andere merkt, dass etwas nicht ganz stimmt.

Sex up your life!

Mit Sicherheit wirst du es irgendwann bereuen, dass du nicht einfach offen gesprochen hast. Nicht nur man selbst blockiert sich, sondern auch der Gegenüber fühlt sich vors Schienbein getreten, wenn nach einer Ewigkeit ein schon lang bekanntes Problem viel zu spät offenbart wird. Deshalb:

  1. Werf‘ dein Schamgefühl in den Müll! Wenn nicht mit ihm/ihr offen und ehrlich sein, mit wem denn dann?
  2. Sei direkt und frei heraus, was deine sexuellen Vorlieben angeht!
  3. Überrasche dich selbst und deinen Partner, denn häufig wird dich die Reaktion (positiv) überraschen!

Oft ist es nämlich so, dass die Zugbrücken im Kopf erst heruntergelassen werden, wenn man miteinander eine offene Gesprächsbasis schafft. Sobald beide wissen, dass sie sich vor nichts schämen und zu fürchten brauchen, kommt es oft zum „Wow!“ Erlebnis. Manchmal entdeckt man Seiten am Partner, von denen man nie zu träumen gewagt hätte. Eine Kettenreaktion, durch welche auf beiden Seiten ungeahnte sexuelle Vorlieben zum Vorschein kommen, ist nicht unwahrscheinlich.

Ganz wichtig und nicht zu vergessen dabei ist allerdings, dass Ehrlichkeit und Offenheit auch bedeutet, einander zu sagen: „Das können wir gerne ausprobieren!“, oder „Das gefällt mir jetzt nicht so sehr, tut mir leid.“ Sich gegenseitig in einer solchen Situation zu verletzen, ist sehr kontraproduktiv. Deshalb ist es enorm wichtig, nicht verletzend zu reagieren.

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