Es war einmal (Gedicht)

In einer unbekannten Zeit verweilt er,

der Gedanke an das Neue,

etwas Unbekanntes teilt er,

und warf Perlen vor die Säue.

Wollt‘ bewegen, wachsen, leben,

sich gegen die Gier erheben,

war gescheitert und gefallen,

stumm ergriffen, kalte Krallen.

Fassungslos zurückgezogen,

weilt er unter uns noch heute,

wie Philosophen ihn einst lobten,

ihn die Machthabenden verleugnen.

Bleib ein Schimmern du Gedanke,

denn erkennen Sie dein Licht,

wird Sie sich schließen jene Schranke,

die wenigen Streitern vorbehalten ist.

Sie blicken tief in dunklen Nächten,

empor zu dir gar voll entkräftet,

doch leben weiter Dank dem Schimmern,

auch wenn der Film des Lebens flimmert.

Oh lass geschehn‘ was soll geschehn‘,

sei doch der bessere Planet,

auf welchen die sich retten könn‘,

wenn jene Welt hier untergeht.

Es ist ein Kampf der niemals endet,

außer du beendest was kein Mensch vermag,

da jeder gern die Dummheit zweckentfremdet,

brennt hier die Hölle jeden Tag.

 

Dieser Beitrag befindet sich in Liebesgedichte. Zum Speichern: permalink.

Kommentar verfassen

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen