Die Arten zu lieben

Mein letzter Blog Beitrag hat dir wahrscheinlich gezeigt, wie sehr man sich über verschiedene Arten zu lieben auch aufregen kann. Genau solche Arten zu lieben möchte ich heute aufgreifen und einige Details mit dir besprechen. Bereits vor etlichen Jahren dachte ich nämlich über verschiedene Arten zu lieben nach und als ich heute im Internet suchte, vermisste ich speziell eine Art zu lieben immens. Welche das war, will ich dir im Laufe meines Beitrags näher bringen.

Welche Arten gibt es?

Wikipedia sagt im Beitrag zu Kunst des Liebens es gäbe 5 Arten zu lieben:Arten zu lieben Nächstenliebe, Mutterliebe, Erotische Liebe, Selbstliebe und die Liebe zu Gott. Daneben fand ich noch drei weitere Arten der Liebe: Eros (geschlechtliche Liebe), Phileo (menschliche Liebe) und Agapae (göttliche Liebe). Dabei sind nun diese genannten Formen weitestgehend selbsterklärend: Die Liebe hat immer einen Bezug zu etwas oder zu jemandem. Unter all diesen Arten zu lieben fehlte mir eine Art, wie gesagt ganz besonders:

Die Liebe zum Leben

Ich meine nicht, dass die Liebe zum Leben in einer dieser Arten vorkommt bzw. mit einer dieser Arten verbunden ist. Warum? Die Liebe hat meiner Meinung nach einen weitaus größeren Bezugspunkt, als eine einzige Sache oder Person. Liebe steckt auch in dem, was man tut und ich liebe ebenso Gegenstände, immaterielle Dinge und Leidenschaften. Das hat nichts mit den oben genannten Arten zu lieben gemeinsam, ist meiner Meinung nach aber enorm wichtig. Die Liebe zum Leben ist enorm wichtig, wenn nicht gar eine der wichtigsten Arten zu lieben.

Für was sonst?

Für mein Auto, für das Musik Machen, für das Schreiben, für mein bloßes Dasein und vieles mehr habe ich Liebe. Ich meine sogar, dass ich ohne die Liebe für mein Dasein überhaupt keine andere Liebe entwickeln könnte. Wenn ich die Liebe zum Leben verlieren würde, hätte ich keinen Antrieb mehr – dann würde ich nicht mehr existieren wollen – mein Fundament würde zerbrechen und damit auch alle anderen Arten zu lieben. Gerade Dinge im Leben, die uns erfüllen, denen wir mit Leidenschaft nachgehen, die für uns wie ein Lichtstrahl am Horizont sind, sind Dinge die uns Kraft, Hoffnung und Motivation geben, alles andere überhaupt auf uns nehmen zu können.

Priorität

Gerade deshalb bin ich der Meinung, dass wir auch weiterhin danach streben und uns diese Liebe zum Leben erhalten sollten.Liebe zum Leben Je mehr wir davon haben, desto mehr kann der Mensch meiner Meinung nach erreichen, denn hinter der Liebe zum Leben verbirgt sich etwas, das sich „Willenskraft“ nennt. Je mehr wichtige Gründe ich habe, etwas bestimmtes zu tun, desto mehr Überzeugung wird bei mir entstehen, es auch umzusetzen. Auch banale Gründe wie Materialismus oder Prestige bringen uns dazu, Ziele mit mehr Willenskraft letztendlich auch zu erreichen, doch meiner Meinung nach können wir mehr als das.

Besser machen

Was ich nicht für banale Gründe halte, sind Gründe die ganz tief aus dem eigenen Inneren kommen. Diese Gründe können positiver, aber auch negativer Natur sein. Zum Ersten hätten wir Selbsterfüllung, Ehrlichkeit, Ehrbarkeit, Hilfsbereitschaft und unter den Negativen sehe ich Gier, Neid, Hass, Selbstsucht und Macht usw. Sind solche Gründe dominant in unserem Inneren, sind wir zu unglaublich tollen, aber ebenfalls auch zu unfassbar schrecklichen Taten fähig.

Das Ziel…

… wäre meiner Meinung nach, etwas im Leben zu vollbringen, was dich selbst, aber zugleich auch die Welt um dich herum erfüllt. Warum nicht etwas Neues erschaffen? Warum nicht versuchen, Dinge positiv zu verändern? Warum nicht unsere Fähigkeit nutzen, auf die eigene, innere Stimme zu hören? Wenn ich mein Leben liebe, will ich das Beste daraus machen. Wenn ich es liebe, will ich sagen können, dass ich ihm alles gegeben habe. Wenn ich es liebe, gehe ich sorgsam damit um und versuche stets, die guten Dinge zu vollbringen und die „guten Gründe“ zu verfolgen, oder nicht?

Danke, dass Du auch dieses Mal wieder dabei warst. Was denkst du über die Liebe zum Leben? Gerne kannst du unten ein Kommentar hinterlassen oder mir auch direkt schreiben. Bis zum nächsten Blog-Beitrag.

 

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2 Kommentare zu Die Arten zu lieben

  1. Pingback: Keine Liebe für den Nächsten

  2. Pingback: Enttäuschung in der Beziehung?

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